300 Güggel wecken Kirchengänger zur Wahl

von Renato Pfeffer

Wer am Sonn­tag­mor­gen, 22. Sep­tem­ber, den Got­tes­dienst besuchte, traf mit etwas Glück einen gel­ben Hahn vor der Kir­che an. Rund 300 gelbe «Güg­gel» rufen spe­zi­ell Chris­ten zum Wäh­len auf und wer­ben für die Junge Evan­ge­li­sche Volks­par­tei.

«Wir Chris­ten tra­gen eine gesell­schaft­li­che und somit auch poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung, unsere Werte in die Poli­tik zu tra­gen», so Co-Präsident Domi­nic Täu­bert. Viele Chris­ten enga­gie­ren sich für ihre Mit­men­schen, aber tra­gen diese Nächs­ten­liebe nicht in die Poli­tik. Dem möchte die Junge EVP ent­ge­gen­wir­ken und spe­zi­ell diese Gruppe zur Urne rufen.

Poli­tik für den Nächs­ten wäh­len!

Die christ­li­che Nächs­ten­liebe – das ist der Kern der Jung­par­tei, wel­cher sich in ihrem Wahl­kampf deut­lich macht. Dies zeigt der Auf­ruf auf dem «Güg­gel»: "Wähle jetzt Poli­tik «für den Nächs­ten»!"
Kan­di­die­rende, die sich für den Men­schen ein­set­zen und sich für Schwa­che stark machen, gäbe es sicher­lich in ver­schie­de­nen Par­teien, so Täu­bert, «aber dass die EVP den Wert der Nächs­ten­liebe in ihrer Iden­ti­tät hat wie keine andere Par­tei, ist unbe­strit­ten», das sei auch der Grund, wes­halb die Par­tei in kirch­li­chen Krei­sen grosse Beliebt­heit geniesst.

Kli­ma­schutz, Bil­dung und ethi­sches Zusam­men­le­ben

Den Wert der Nächs­ten­liebe bricht die Junge EVP im Wahl­kampf auf drei kon­krete The­men hin­un­ter. «Für den Nächs­ten heisst auch für die nächs­ten Gene­ra­tio­nen. Mit einem star­ken Kli­ma­schutz und den wich­ti­gen Inves­ti­tio­nen in Bil­dung soll der Zukunft Rech­nung getra­gen wer­den.», erläu­tert Täu­bert. Wei­ter kenne Nächs­ten­liebe keine Natio­na­li­tä­ten oder Lan­des­gren­zen. So enga­giert sich die Junge EVP sowohl für starke Sozi­al­werke, um Men­schen in schwie­ri­gen Situa­tio­nen in der Schweiz zu unter­stüt­zen, aber auch für die Kon­zern­ver­ant­wor­tungs­in­itia­tive, um die Men­schen­rechte im Aus­land zu stär­ken.

Die *jevp stellt in vier Kan­to­nen eine eigene Liste

In den Kan­to­nen Aar­gau, Bern, Thur­gau und Zürich stellt die *jevp an der dies­jäh­ri­gen Natio­nal­rats­wah­len eine eigene Liste. Moti­vierte Kandidaten/-innen stel­len sich zur Wahl für eine Poli­tik für den Nächs­ten. 

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